{"id":22,"date":"2016-05-03T19:36:57","date_gmt":"2016-05-03T19:36:57","guid":{"rendered":"http:\/\/puli-john.de\/?page_id=22"},"modified":"2017-01-18T18:58:04","modified_gmt":"2017-01-18T18:58:04","slug":"literatur","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/puli-john.de\/?page_id=22","title":{"rendered":"Literatur"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-23\" src=\"http:\/\/puli-john.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Martenstein-187x300.jpg\" alt=\"Martenstein\" width=\"187\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/puli-john.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Martenstein-187x300.jpg 187w, http:\/\/puli-john.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Martenstein.jpg 195w\" sizes=\"auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px\" \/><\/p>\n<p><strong>Harald Martenstein: Ansichten eins Hausschweins<\/strong><br \/>\nMartenstein \u00fcber Geldanlagen:<br \/>\nAus Anlass der j\u00fcngsten Wirtschaftskrise m\u00f6chte ich pauschal eine Berufsgruppe kritisieren. Ich m\u00f6chte mir neue Feinde machen. Der von mir kritisierte Berufszweig hei\u00dft \u201cWirtschaftsjournalist\u201d.<br \/>\nSeit Jahrzehnten lese ich in s\u00e4mtlichen Wirtschaftsteilen, die Deutschen seien zu risikioscheu bei der Geldanlage. Sie w\u00fcrden Geld verschenken. Sie w\u00fcrde zu wenig Aktien kaufen. Ich wei\u00df nicht, wie oft ich das schon gelesen habe. Ich w\u00e4hle, v\u00f6llig willk\u00fcrlich, die Welt am Sonntag. Dort wurde vor einigen Wochen, vor der Krise, im Wirtschaftsteil der \u201cDekaBank-Chef Franz Waas\u201d interviewt,\u00b4\u201doberster Verm\u00f6gensverwalter der Sparkassen\u201d. Er sagte: \u201cIn Deutschand gibt es mehr Hundebesitzer als Aktienbesitzer. Das ist fatal.\u201d<br \/>\nDas Ph\u00e4nomen, wleches Franz Waas da beobachtet hat, h\u00e4ngt damit zusammen, dass Hunde ihre Besitzer nur selten in den Ruin treiben.<br \/>\nWas mich an Aktien st\u00f6rt, ist die Tatsache, dass ihr Wert sinken kann. Von dieser F\u00e4higkeit machen Aktien oft Gebrauch. Wenn ich Banker w\u00e4re, wie zum Beispiel Franz Waas, w\u00fcrde mich das bei Weitem weniger st\u00f6ren. Die Bank verdient an den Aktien ja immer. Bei allem, was ich mit meinen Aktien tue, kassiert die Bank erstmal Geb\u00fchren, und wenn ich nichts tue, kassiert sie trotzdem. Verwaltungsgeb\u00fchren.<br \/>\nWof\u00fcr eigentlich? Was wird denn da verwaltet? Werden die Aktien regelm\u00e4\u00dfig mit dem Federwisch abgestaubt oder was? Wenn die Aktie auf null sinkt, kassiert die Bank immer noch. Ich gebe denen mein Geld. Statt mir Zinsen zu zahlen oder wenigstens Danke zu sagen, halten die auch noch die Hand auf und wollen mehr.<br \/>\nWenn ein Banker zum Kauf von Aktien r\u00e4t, dann ist das so, als ob ein Schweinz\u00fcchter die Menschheit zum Verzehr von Schweinfleisch dr\u00e4ngt. Was ist das denn \u00fcberhaupt f\u00fcr ein Journalismus, der die Expertenfrage \u201cSollte man eher viel oder eher wenig Schweinefleisch essen?\u201d ausgerechnet einem Schweinez\u00fcchter vorlegt?<br \/>\nWenn ich f\u00fcr mein Alter spar und, sagen wir, hunderttausend Euro auf der hohen Kante habe, dann will ich die behalten. Dann brauche ich die. Dann riskiere ich doch nicht, dass daraus f\u00fcnfzigtausen Euro werden, nur weil Wirtschaftsredakteure und Banker mir das aus eigenn\u00fctzigen Motiven raten. Wenn das Geld sich halbiert, ist das f\u00fcr mich viel schlimmer, als es sch\u00f6n w\u00e4re, wenn das Geld sich verdoppeln w\u00fcrde.<br \/>\nIndem sie Hunde kaufen statt Aktien, beweisen die Deutschen, wie vern\u00fcnftig sie sind. Ich liebe sie. Wenn ich zehn Millionen h\u00e4tte, die ich zuf\u00e4llig nicht brauche, w\u00fcrde ich \u00fcbrigens auch nicht Aktien kaufen. Lieber kaufe ich mir dann eine Insel in der Karibik oder spende f\u00fcr die Aidshilfe oder sonst was.<br \/>\nNun sagen die Banker: \u201cAuf lange Sicht haben Aktien sich immer gelohnt! Irgendwann ist jede Baisse vorbei!\u201d, und sie holen Statisken heraus. Ich wei\u00df aber als Normalmensch leider nie genau im Voraus, wwann mein Auto kaputt ist oder wann ich neue Z\u00e4hne brauche. Dann ist vielleicht zuf\u00e4llig mal wieder Weltwirtschaftskrise, und ich habe keine Z\u00e4hne.<br \/>\nIch kenn Menschen, die mit Aktien viel Geld verdient haben. Deise Menschen haben sich jahrelang Tag f\u00fcr Tag intensiv mit Aktien befasst. Wer jahrelang, Tag f\u00fcr Tag, intensiv etwas anderes tut, kann auch damit Geld verdienen. Er riskiert aber nicht, Geld zu verlieren.<br \/>\nSeit Jahrzehnten steht in allen Zeitungen der verfluchte Satz: \u201cDeutsche, kauft Aktien.\u201d Einmal, ein einziges Mal, sollte in einer deutschen Zeitung das Gegenteil stehen, und zwar am heutigen Tag: \u201cDeutsche, kauft Hunde!\u201d.<\/p>\n<p>Mehr <a href=\"http:\/\/www.harald-martenstein.de\/\">Martenstein<\/a>? Seine B\u00fccher kaufen und \/ oder DIE ZEIT abonnieren!<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-25\" src=\"http:\/\/puli-john.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Hundebuch.png\" alt=\"Hundebuch\" width=\"260\" height=\"264\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Niccel Steinberger: Hund auf Jobsuche<\/strong><br \/>\nStellen Sie sich einmal vor, Hunde k\u00f6nnten sich mit einem Schreiben bei einer Firma als B\u00fcrohund bewerben. Mit welchen Qualit\u00e4ten w\u00fcrden sie wohl auftrumpfen, um beim Personalchef Eindruck zu schinden? In diesem Buch finden Sie Bewerbungsschreiben von 80 Hunden, die unbedingt als B\u00fcrohund t\u00e4tig werden wollen. Welchen dieser liebensw\u00fcrdigen und kompetenten Vierbeiner w\u00fcrden Sie wohl bei sich einstellen?<br \/>\nNiccel Steinberger nimmt \u00fcber die Welt der Hunde mit ihren Lesern Kontakt aufnimmt. Niccel liess es sich nicht nehmen, die Hunde f\u00fcr dieses Buch selbst zu fotografieren. Sie merkte dabei schnell, dass jeder Hund davon \u00fcberzeugt ist, er sei der beste B\u00fcrohund aller Zeiten. Nein, Niccel hat (noch) keinen eigenen Hund. Warum? Auch das erfahren Sie in diesem Buch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Harald Martenstein: Ansichten eins Hausschweins Martenstein \u00fcber Geldanlagen: Aus Anlass der j\u00fcngsten Wirtschaftskrise m\u00f6chte ich pauschal eine Berufsgruppe kritisieren. Ich m\u00f6chte mir neue Feinde machen. Der von mir kritisierte Berufszweig hei\u00dft \u201cWirtschaftsjournalist\u201d. 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